Nachhaltigkeit ist ein SCHLAGwort, ZAUBERwort und UNwort, ein WUNDERbegriff. Im Laufe der Jahre bin ich mir nicht mehr sicher, ob mich Nachhaltigkeit begleitet oder verfolgt. Soll ich ihm meine persönliche Erdbeere im ranking der „besonderen Begriffe“ verleihen oder eher die „faule Tomate“?
- Ist Nachhaltigkeit „ein“ Begriff, sprich „ein eindeutiger“ oder „ein eineindeutiger“ Begriff? Kurz gesagt, wenn Nachhaltigkeit drauf steht – ist dann auch Nachhaltigkeit drin? Nämlich, die „eine“ Nachhaltigkeit, die ICH meine?
- Was hat Nachhaltigkeit mit Zeit zu tun und wie „relativ“ sind beide? Wie hängt Nachhaltigkeit mit Veränderung zusammen, mit dem Spannungsfeld von erhalten/bewahren und Fortschritt/Entwicklung?
- Wie gehts uns dabei, wenn was nachhltig ist/wirkt/sich verändert? Gehts uns dabei allen gleich?
- Was lehrt uns die Geschichte? Welche Ereignisse/Veränderungen werden heute als nachhaltig wirksam beurteilt?
- Was bedeutet Nachhaltigkeit im naturwissenschaftlichen Sinn? Kann z.B. atomare Verstrahlung ein auch geschichtlich nachhaltiges Ereignis sein?
- Was bedeutet „nachhaltig handeln“ und „nachhaltig planen“, für mich und für mein gesellschaftliches Umfeld?
Eine erste Recherche in Zahlen:
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September 18, 2006 um 5:00
Nachdem es noch gar keinen Kommentar hier gibt, schreibe ich mal was – nämlich einen Hinweis auf die Seite http://www.nachhaltigkeit.at – die aber wahrscheinlich schon bekannt ist, oder?
Juli 1, 2009 um 9:20
ja, auch ich beschäftige mich seit langem mit dem begriff nachhaltigkeit und versuche ihn greifbar zu machen…ich habe aber keine einfachübersetzung gefunden, die sowohl zukunftsfähigkeit noch generationsübergreifend vereinbart…
für mich ist es eine einstellung: heute schon an morgen denken! mehr unter tinestalk.wordpress.com